Trockenfutter, oder lieber doch Nassfutter?

Zur richtigen Ernährung von Katzen gibt es viele Thesen. Eine davon besagt, Trockenfutter sei grundsätzlich ungesund und schade den Nieren. Doch es gibt Katzen, die überhaupt kein Nassfutter anrühren. Ist denn Trockenfutter wirklich so schädlich, wie behauptet wird, und Nassfutter der Weisheit letzter Schluss? Natürlich nicht - beide Futterarten haben ihre Vor- und Nachteile. Lassen Sie uns einen kurzen Blick darauf werfen:

Vorteile von Trockenfutter

Ein hochwertiges Trockenfutter versorgt die Katze ebenso mit Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen wie Nassfutter. Es ist sogar erheblich besser als sein Ruf. Wenn die Katze genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, sind auch die Nieren nicht in Gefahr. Trockenfutter hat übrigens einige unschlagbare Vorteile. Gerade für Berufstätige ist es sinnvoll, der Katze immer eine Schale mit Trockenfutter anzubieten, denn Nassfutter würde über den Tag nur verderben. Außerdem ist Trockenfutter gut für die Zahnpflege, denn das Zerbeißen stärkt das Gebiss und beugt der Bildung von Zahnstein vor.

Vorteile von Nassfutter

Nassfutter hingegen enthält genügend Flüssigkeit und ist bei trinkfaulen Katzen die optimale Wahl. Soll es über den Tag hinweg appetitlich bleiben, ist ein Futterautomat zu empfehlen: Er hält Insekten vom Näpfchen fern und serviert dank Zeitschaltuhr das frische Futter zu festgelegten Zeiten. Vor allem ältere Katzen, die aufgrund schlechter Zähne Schwierigkeiten mit dem Beißen haben oder auch zu Verstopfungen neigen, sollten besser mit Nassfutter gefüttert werden.

Fazit: Trockenfutter, oder lieber doch Nassfutter? Letztendlich gibt es keine eindeutige Antwort auf die Frage, welches das bessere Katzenfutter ist. Katzen sind nun einmal Individualisten, und darum ist auch die Wahl der passenden Futterart eine ganz persönliche Entscheidung.