Tipps für die Katzenerziehung

Katzen lassen sich nicht erziehen - dieser alte Spruch ist immer noch in vielen Köpfen. Und richtig: Wer erwartet, dass seine Katze wie ein Hund apportiert, Kunststücke macht und Pfötchen gibt, wird von seiner Fellnase garantiert eines Besseren belehrt werden. Blindes Gehorsam und einstudierte Befehle sind überhaupt nicht nach Katzenart. Im Gegenteil: Katzen haben ihren eigenen Kopf. Sie tun im Grunde nur, was sie auch wollen. Mit Strenge, Zwang oder gar Gewalt lässt sich bei diesen Tieren überhaupt nichts erreichen. Und für eindrucksvolle Dressuraufgaben haben sie sowieso nichts übrig.

Aber keine Sorge: Selbstverständlich lässt sich eine Katze erziehen. Und sie sollte auch erzogen werden, denn nur so ist ein harmonisches Zusammenleben möglich. Manchmal ist Erziehung notwendig, um die kleinen Samtpfoten vor drohender Gefahr zu schützen. In anderen Fällen geht es darum, ein störendes oder unangenehmes Verhalten abzustellen. Doch was auch immer der Stubentiger lernen soll: Das Geheimnis einer erfolgreichen Katzenerziehung folgt immer denselben Grundregeln. Nur wer die Körpersprache seiner Katze versteht, kann ihr Verhalten richtig einschätzen und durch eine sanfte Erziehung auf sein Haustier einwirken. Ein erfolgreicher Ansatz ist, dafür zu sorgen, dass die Katze genau dasselbe will wie Sie. Das lässt sich oftmals arrangieren - mit positiver Verstärkung, Motivation, Konsequenz und vor allem mit ganz viel Liebe und Verständnis.


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